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DEEPSEEK STELLT KEINE AUSLÄNDER EIN?

DeepSeek und die Einstellung ausländischer Fachkräfte

DeepSeek hat die weltweite KI-Szene im Sturm erobert. Doch wer nach einem klaren Weg sucht, dort als Ausländer zu arbeiten, wird kaum fündig.

Die englische Website des Unternehmens hat zwar einen Link „Join Us“, dieser führt Bewerber jedoch zu einem chinesischsprachigen Bewerbungsportal. Auf der öffentlichen Seite stehen Dutzende Stellen, aber es gibt weder einen offensichtlichen internationalen Einstellungsweg noch ein englisches Bewerbungsverfahren oder eine Erklärung zur Unterstützung bei Arbeitserlaubnissen.

Das beweist nicht, dass DeepSeek noch nie einen Ausländer eingestellt hat. Es erklärt aber, warum dem Unternehmen ein Vorwurf immer wieder begegnet:

DeepSeek stellt keine Ausländer ein.

Dann fragte jemand direkt nach

Die Kontroverse erreichte schließlich Cui Tianyi, den Leiter des neuen Harness-Teams von DeepSeek.

Berichten zufolge hatte Cui drei offene Stellen beworben – für Forschung, Entwicklung und Produktmanagement – und zugleich erklärt, das Team sei trotz täglicher Vorstellungsgespräche weiterhin deutlich unterbesetzt.

Als ein Kommentator behauptete, DeepSeek stelle keine Ausländer ein, widersprach Cui. Laut einem Bericht von STAR Market Daily sagte er, das Unternehmen habe keine Vorschrift, die ausländische Beschäftigte verbiete.

Es gab allerdings einen Haken: DeepSeek erwartet von Beschäftigten, auf Chinesisch zu arbeiten – so wie US-Technologieunternehmen von ihren Mitarbeitern üblicherweise Englisch verlangen.

Ein Dementi – kein Beweis

Diese Antwort entkräftet die Vorstellung eines offiziellen Verbots nach Staatsangehörigkeit. Sie beweist nicht, dass Ausländer tatsächlich eingestellt werden.

Der Bericht nannte weder einen ausländischen DeepSeek-Mitarbeiter noch einen erfolgreichen ausländischen Bewerber, eine Richtlinie zur Visa-Unterstützung oder einen internationalen Rekrutierungskanal. Auch das öffentliche Stellenportal von DeepSeek macht diese Antworten nicht offensichtlich.

Damit ist die Kontroverse nicht wirklich beendet.

Kann sich ein ausländischer KI-Forscher bewerben? Offenbar ja.

Kann diese Person ein Vorstellungsgespräch bekommen, Unterstützung für die Arbeitserlaubnis erhalten und ein technisches Auswahlverfahren auf Chinesisch bestehen? Dazu hat sich DeepSeek öffentlich nicht im Detail geäußert.

Die eigentliche Geschichte lautet nicht, dass DeepSeek plötzlich „Ausländer willkommen heißt“. Vielmehr hat das Unternehmen erstmals bestritten, sie auszuschließen – während ausländische Bewerber den praktischen Weg weiterhin selbst herausfinden müssen.

Kein Verbot ist nicht dasselbe wie ein tatsächlicher Zugangsweg.

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Redaktioneller Hinweis: Cui Tianyis ursprünglicher Beitrag in sozialen Medien sollte vor einer Veröffentlichung gesichert oder von DeepSeek bestätigt werden.