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Sie konnte in China nicht einfach nur existieren

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u/ShoulderOk911:

„Ich lebe seit fast zwei Jahren in einer chinesischen Stadt der dritten Kategorie. Sie ist ein beliebtes Reiseziel für chinesische Touristen, und viele Besucher kommen aus den umliegenden ländlichen Gebieten. Ich bin eine blonde Frau mit blauen Augen und weiß, dass ich auffalle.“

Eine öffentliche Straße, auf der eine anonyme hellhaarige Reisende unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zieht

Die Aufmerksamkeit war alltäglich

Der Beitrag beginnt nicht mit einer einzelnen dramatischen Begegnung, sondern mit der Summe gewöhnlicher Wege nach draußen:

u/ShoulderOk911:

„Aber an die ständige Aufmerksamkeit kann ich mich noch immer nicht gewöhnen. Jeden Tag starren Menschen mich an, machen Bemerkungen und nehmen heimlich Fotos oder Videos von mir auf.“

Sie versteht eine mögliche Erklärung, doch dadurch verschwindet das Erlebnis nicht:

u/ShoulderOk911:

„Ich weiß, dass die meisten vermutlich nur neugierig sind, aber es ist psychisch erschöpfend.“

Keine Möglichkeit, in der Menge unterzugehen

Weniger aufzufallen wurde Teil ihrer täglichen Überlegungen:

u/ShoulderOk911:

„Ich habe bereits Perücken, Sonnenbrillen und Masken getragen und mich wie Einheimische gekleidet – lange, lockere UV-Kleidung selbst bei 40 °C –, aber es hat kaum etwas geändert.“

Dann grenzt sie das Problem auf die ständig wiederkehrenden Begegnungen ein:

u/ShoulderOk911:

„Besonders ältere Männer lassen mich nur selten in Ruhe.“

Sie verlassen Ihre Stelle? Lesen Sie zuerst das!!

Private Trauer in der Öffentlichkeit

Der Wendepunkt des Beitrags betrifft nicht das sichtbare Fremdsein, sondern das Bedürfnis, einmal unbeobachtet zu sein:

u/ShoulderOk911:

„Am meisten belastet mich das Gefühl, die Freiheit verloren zu haben, in der Öffentlichkeit einfach nur existieren zu dürfen.“

Sie beschreibt das Gefühl anhand einer Szene statt einer Regel:

u/ShoulderOk911:

„Stell dir vor, du hast gerade erfahren, dass ein Familienmitglied gestorben ist, gehst hinaus, um den Kopf freizubekommen, und wirst wie eine Touristenattraktion behandelt. So fühlt es sich manchmal an.“

Die Fragen, die sie stellen wollte

Am Ende fragt die Autorin andere Langzeitbewohner, was sie tun, wenn die Aufmerksamkeit eine Grenze überschreitet:

u/ShoulderOk911:

„Wie geht ihr damit um?“

u/ShoulderOk911:

„Ab welchem Punkt würdet ihr jemanden darauf ansprechen, dass er starrt oder heimlich Fotos macht?“

Und sie fragt nach Worten, die sich der Situation anpassen lassen:

u/ShoulderOk911:

„Was kann ich auf Chinesisch sagen, um Menschen höflich zu bitten, mich in Ruhe zu lassen? Und wie formuliere ich es bestimmter, wenn sie nicht aufhören?“

Sie liebt China weiterhin

Der Bericht endet nicht mit einer Ablehnung des Ortes, an dem es geschah:

u/ShoulderOk911:

„Insgesamt lebe ich wirklich gern hier, aber daran konnte ich mich noch immer nicht gewöhnen.“

Quelle: ursprünglicher Reddit-Beitrag von u/ShoulderOk911 in r/China. Der Beitrag ist als entfernt gekennzeichnet; der vollständige Originaltext wurde aus einem öffentlichen Prüfkommentar von AutoModerator wiederhergestellt. Öffentliche Antworten anderer Nutzer waren nicht verfügbar. Die Zitate werden als persönlicher Bericht wiedergegeben; der Artikel stellt die Erfahrung nicht als allgemeingültig dar.

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