Ja, das ist passiert. Im Mai 2018 nahm Global Times ExpatRights in einen Metro Beijing-Beitrag über illegale Arbeit auf Chinas Markt für Englischunterricht auf.
Der Artikel der Reporterin Katrin Büchenbacher trug in der Druckausgabe die Überschrift Dünnes Eis. Der eigene ExpatRights-Abschnitt „Teachers get all the blame“ beschrieb, wie Kyle H ExpatRights 2017 gründete, um ausländischen Personen bei Visa- und Arbeitgeberproblemen zu helfen. Kyle nannte seinen vollständigen Nachnamen aus Sorge um seine Familie nicht.
Das Experiment, über das Global Times berichtete
Anfang jenes Monats hatte ExpatRights auf jede Lehrstellenanzeige auf den ersten beiden Seiten der Stellenrubrik von The Beijinger geantwortet. In der Bewerbung stand ausdrücklich, dass die bewerbende Person keinen Bachelorabschluss hatte und damit die Voraussetzungen für das betreffende Arbeitsvisum nicht erfüllte.
Von den neun durch ExpatRights dokumentierten E-Mail-Antworten wollten acht weitermachen, eine lehnte ab.
“Achtundachtzig Prozent der Schulen wollten mich trotzdem unbedingt einstellen.”
Daher stammt die Zahl 88 %. Global Times druckte außerdem, nur einer von 20 Arbeitgebern habe abgelehnt. Das widerspricht den ursprünglichen ExpatRights-Unterlagen: acht zustimmende Antworten von neun, bei einer Ablehnung. Diese Archivfassung bewahrt das Quellenergebnis als 8/9.
Was erhalten ist
Die ursprüngliche /content/1103557.shtml Adresse funktionierte nicht mehr, aber Global Times verschob die Geschichte später an eine neue Adresse. Vollständige Aufzeichnungen der alten URL sind außerdem in der Wayback Machine erhalten, mit einem zweiten unabhängigen Crawl-Nachweis in Common Crawl.
Hinweis zur Archivierung
Dies ist eine eigene Zusammenfassung und Quellendokumentation von ExpatRights, keine Neuveröffentlichung des vollständigen Global Times-Artikels oder seiner Fotos. Sie bewahrt die Aussagen, Fundstellen und die obige Zahlenkorrektur. Es handelt sich um historische Berichterstattung, nicht um eine Darstellung aktueller Visa- oder Beschäftigungsregeln.
