Zunächst möchte ich J Zen dafür danken, dass er mir Reisetipps gab und mir versicherte, eine Reise nach China sei möglich, obwohl meine Aufenthaltserlaubnis am Reisetag ablief. Damals hoffte ich, dass nach der Quarantäne alles gut ausgehen würde.
Reiseroute im Oktober 2020
Johannesburg - Seoul - Shenzhen
Johannesburg nach Seoul (Qatar Airways)
Seoul nach Shenzhen (Shenzhen Airlines)
1. Johannesburg nach Doha (Qatar Airways)
Vor dem Abflug am OR Tambo Airport verlangte das Check-in-Personal von Qatar Airways meine Aufenthaltserlaubnis, ein negatives COVID-19-Testergebnis und das Ticket für den Weiterflug. Wer die für das Endziel erforderlichen Dokumente oder die Erlaubnis für den Transit in Seoul nicht vorlegen konnte, durfte nicht an Bord. Nach der Prüfung erhielt ich meine Tickets, füllte eine Gesundheitserklärung aus, ließ meine Temperatur messen und ging durch die Ausreisekontrolle.
Einschließlich uns waren nur 25 Passagiere an Bord, sodass das Reisen und Abstandhalten einfach waren. Außer beim Essen und Trinken mussten wir Gesichtsmasken und die von Qatar Airways bereitgestellten Gesichtsschutzvisiere tragen.
2. Transit am Hamad International Airport in Doha
Bei Ankunft und Abflug wurde die Temperatur kontrolliert. Wir mussten keine Gesundheitserklärungen ausfüllen und durchliefen den Transit ansonsten wie üblich. Im Terminal bestand keine Pflicht zum Tragen eines Gesichtsschutzvisiers.
3. Doha nach Seoul (Qatar Airways)
Auch dieser Flug hatte nur wenige Passagiere, sodass wir die Plätze wechseln und mehr Abstand halten konnten. Auf diesem Abschnitt trugen wir erneut Gesichtsschutzvisiere.
Nach der Ankunft in Seoul füllten wir eine Gesundheitserklärung aus, ließen die Temperatur am Ohr messen und zeigten für den Transit am Flughafen Incheon ein Weiterflugticket oder einen Reiseplan vor.
Damals durften Reisende am Flughafen Incheon höchstens 24 Stunden im Transit bleiben. Ich hatte Ankunft und Abflug über Terminal 1 geplant. Für eine Verbindung am folgenden Tag stand dort ein Transithotel zur Verfügung.
Da ich getrennte Flüge mit Qatar Airways und Shenzhen Airlines gebucht hatte, musste ich die Bordkarte von Shenzhen Airlines abholen, ohne das Terminal zu verlassen. Ein Transitschalter in der Nähe von Gate 29 im Obergeschoss druckte sie aus und half Reisenden dabei, den damals für China erforderlichen WeChat-Gesundheitscode einzurichten.
Bei dieser Reiseroute durften Passagiere das Terminal in Südkorea nicht verlassen; aufgegebenes Gepäck war daher nicht möglich. Alles, einschließlich Verpflegung für die Quarantäne, musste ins Handgepäck passen.
4. Seoul nach Shenzhen (Shenzhen Airlines)
Dieser Flug war ausgebucht und bot keinen Raum zum Abstandhalten. Wir trugen Gesichtsschutzvisiere; einige Reisende trugen zusätzlich Schutzanzüge und Schutzbrillen.
An Bord füllten die Reisenden zwei Gesundheitserklärungen und eine Einreisekarte aus. Das Personal kontrollierte die Temperatur während des Fluges zweimal und nochmals, bevor die Reisenden das Flugzeug etwa 30 Minuten nach der Landung verließen.
Am Flughafen Shenzhen
- Die Reisenden saßen auf Stühlen, die mit ihren Sitzplatznummern aus dem Flugzeug gekennzeichnet waren. Beamte riefen Gruppen nach vorn, scannten den Barcode des jeweiligen WeChat-Gesundheitscodes und gaben einen ausgedruckten Aufkleber aus.
- An einem weiteren Schalter stellte ein Beamter Fragen, maß die Temperatur der einzelnen Reisenden und händigte unterschriebene und gestempelte Dokumente aus.
- Beamte prüften die Dokumente, bevor die Reisenden an den Schalter der Einreisekontrolle traten.
- Bei der Einreisekontrolle wurden vier Fingerabdrücke erfasst, und für ein Foto nahmen die Reisenden ihre Maske kurz ab.
Nach der Einreisekontrolle folgten die COVID-Schutzmaßnahmen. An die genaue Reihenfolge aller Dokumentenprüfungen kann ich mich nicht erinnern. Die Reisenden holten ihr Gepäck ab, absolvierten einen Nukleinsäuretest und einen Rachenabstrich und fuhren anschließend mit dem Bus zum Quarantänehotel. Der Ablauf war gut organisiert und dauerte vom Verlassen des Flugzeugs bis zur Abfahrt zur Quarantäneeinrichtung etwa eine Stunde.
5. Quarantäne
Unser zugewiesenes Quarantänehotel lag knapp zwei Autostunden vom internationalen Flughafen Shenzhen Bao'an entfernt. Es kostete 200 RMB pro Nacht, also 2.800 RMB für 14 Tage. Drei Mahlzeiten kosteten zusätzlich 100 RMB pro Tag, womit sich der Gesamtpreis auf 4.200 RMB belief. Das Zimmer war sauber und geräumig, hatte zwei Doppelbetten und verfügte über eine zuverlässige Internetverbindung. Das angebotene chinesische Essen war im Allgemeinen gut. Zunächst waren wir in getrennten Zimmern untergebracht. Man sagte uns, dass wir nach negativen Testergebnissen vom Flughafen und nach Unterzeichnung einer Einwilligungserklärung ein Zimmer teilen könnten. Lebensmittel konnten wir online bestellen, Fast Food jedoch nicht. Eine Übersetzerin half uns bei der Kommunikation mit dem Hotel.
Quelle: Terrelle Chetty, ursprünglich über EnglishTeacher geteilt.
