
21. Juni
Colgate überprüft Chinas Marke Darlie angesichts der Rassismusdebatte
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Bild: Getty
Colgate-Palmolive überprüft die chinesische Zahnpastamarke Darlie, während Unternehmen rassistische Stereotype in Produkten neu bewerten.
Der Name der beliebten chinesischen Marke bedeutet übersetzt „Zahnpasta für Schwarze Menschen“.
Sie gehört Colgate und dessen Joint-Venture-Partner Hawley & Hazel und wird in ganz Asien verkauft.
Auch eine Reihe bekannter Marken überprüft angesichts der Antirassismusproteste und -debatte in den USA ihre Namen und Logos.
Die Zahnpastamarke hieß ursprünglich Darkie, bevor sie 1989 auf Druck von Anteilseignern und anderen Gruppen in Darlie umbenannt wurde.
Bild: Google Images
„Seit mehr als 35 Jahren entwickeln wir die Marke gemeinsam weiter, darunter durch erhebliche Änderungen an Name, Logo und Verpackung. Derzeit prüfen wir mit unserem Partner alle Aspekte der Marke, einschließlich des Markennamens, und entwickeln sie weiter“, sagte ein Colgate-Sprecher der BBC.
Colgate zahlte 1985 50 Millionen US-Dollar (40 Millionen Pfund) für 50 % des in Hongkong ansässigen Unternehmens Hawley & Hazel, dem Hersteller von Darlie. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Euromonitor International hält die Marke 17 % des Zahnpastamarkts in China, 21 % in Singapur, 28 % in Malaysia und 25 % in Taiwan.
PepsiCo kündigte eine Änderung der Marke Aunt Jemima an, während andere Lebensmittelmarken mit afroamerikanischen Figuren ihre Logos überprüften. Mars erklärte, mögliche Änderungen an der Marke seines seit den 1940er-Jahren angebotenen Uncle-Ben’s-Reises zu erwägen.
Rassistische Ungerechtigkeit rückte nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Polizeigewahrsam in den Mittelpunkt. Dies löste weltweit Demonstrationen aus und gab der Black-Lives-Matter-Bewegung weiteren Auftrieb. Die US-Wirtschaft sah sich gezwungen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Auch viele britische Unternehmen gerieten unter Druck, darunter die Brauerei Greene King, Lloyd’s of London sowie die Banken RBS und Lloyds Banking Group, die frühere Verbindungen zum Sklavenhandel einräumten.
Bild: Getty
Quelle:BBC
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