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Neue ausländische ID-Karte für Expats in China vorgeschlagen

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Am 24. Mai 2020 schlug Huang Zhengren, Abgeordneter des Nationalen Volkskongresses und Direktor des Ningbo Institute of Materials der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, während der Zwei Tagungen vor, China solle für Expats ein einheitliches Kartensystem schaffen, das ihre Identität landesweit anerkennt.

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Chinesischen Medien zufolge nannte Huang Zhengren zwei Hauptgründe für seinen Vorschlag:

1. Bislang hat China weder einen Mechanismus zur Identitätsanerkennung noch einen Erleichterungskanal geschaffen, der internationalen Fachkräften, einschließlich Auslandschinesen, eine Gleichbehandlung vor Ort ermöglicht;

2. Obwohl einige Städte ein „Green-Card“-System für Fachkräfte eingeführt haben,
ihre praktische Wirkung ist jedoch begrenzt. Einige Regionen haben außerdem Regelungen für „Expertenkarten“ eingeführt, die sich hauptsächlich an herausragende, nicht ortsansässige inländische Fachkräfte richten und ausländische Fachkräfte lediglich einschließen.

Daher schlug Huang Zhengren vor, Rückkehrer aus dem Ausland als
besondere Talentgruppe zu behandeln, günstige Regelungen für die Arbeit und das Leben ausländischer Fachkräfte bereitzustellen und ihre Gleichbehandlung im Land zu gewährleisten; dies soll in die nächste Reform aufgenommen werden.

Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

1. Der Staat soll entsprechende Maßnahmen erlassen, um geeignete Städte bei der Einrichtung eines Pilot-Verwaltungsservicezentrums für ausländische Fachkräfte zu unterstützen, in dem alle damit verbundenen Angelegenheiten zentral erledigt werden können;

2. Auf technischer Ebene soll möglichst bald ein wirksames Ein-Karten-System für ausländische Fachkräfte geschaffen werden, das ihre Identitätsprobleme umfassend löst. Dafür sollen Identitätsnummern ausgegeben werden, die ähnlich wirksam sind wie chinesische Personalausweise. Anschließend sollen Leistungsumfang und Geltungsbereich der Karte anhand der tatsächlichen Schwierigkeiten festgelegt werden, denen Expats im Arbeits- und Alltagsleben begegnen.

3. Je nach Fachkräftekategorie unterschiedliche Talentkarten mit verschiedenen Funktionen ausgestalten.

Berichten zufolge sind ausländische Fachkräfte, die in China arbeiten, im Alltag weiterhin mit Schwierigkeiten konfrontiert – etwa bei medizinischer Behandlung, der Einschulung ihrer Kinder, Krediten, Immobilienkäufen, dem Kauf von Hochgeschwindigkeitszugtickets und der Eröffnung von Bankkonten – und Huangs Vorschlag zielt darauf ab,
hierfür eine Lösung anzubieten.

Quelle: OT-Team (AFJ) über OneTubeDaily

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