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Die problematische Darstellung Afrikas in den Medien

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Wenn manche Menschen zuerst an Afrika denken, stellen sie sich einen von Armut und Korruption geplagten Kontinent oder eine karge Einöde voller hungernder Menschen vor.

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Ein großer Teil der westlichen Berichterstattung über Afrika konzentriert sich auf negative Merkmale oder Probleme.

Obwohl es in Afrika modernes Leben und entwickelte Städte mit fließendem Wasser und Strom gibt, werden Geschichten über einen Kontinent in Trümmern gegenüber lösungsorientierten oder ermutigenden Artikeln bevorzugt, die afrikanische Bürger positiv darstellen.

Dies geschieht nicht immer, um zu helfen oder auf dringende Probleme aufmerksam zu machen, sondern um eine emotionale Reaktion hervorzurufen, die zu Verallgemeinerungen führt oder die öffentliche Wahrnehmung Afrikas beeinflusst.

Schlechte Nachrichten verkaufen sich gut, und viele glauben, es hebe die Stimmung der Allgemeinheit oder depressiver Menschen, zu wissen, dass es anderen schlechter geht.

Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass Afrika kein homogenes Land ist, das unterschiedslos von Armut und Korruption betroffen wäre.

Vielmehr ist es ein ganzer Kontinent mit sehr unterschiedlichen Ländern: Einige haben mit Problemen zu kämpfen, andere nicht.

Viele Länder wie Nigeria, Botswana, Ghana und Kenia haben sich in jüngster Zeit positiv entwickelt.

Afrikas Armutsquoten sind seit mehreren Jahren stetig gesunken.

Trotzdem konzentrieren sich US-amerikanische Magazine, Zeitungen und andere Medien weiterhin auf Afrikas Armut und berichten nur vereinzelt über sein
Wirtschaftswachstum.

Auch in Afrika gibt es arme und notleidende Menschen, die Hilfe verdienen.

Wie jeder andere Kontinent oder jedes andere Land verdient Afrika jedoch eine faire und unvoreingenommene Berichterstattung, die sowohl Menschen in Not als auch prosperierende und erfolgreiche Länder und Menschen zeigt.

Quelle: Sanika via www.developafrica.org

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