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Neue China-Regeln, die jede ausländische Lehrkraft kennen MUSS

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Das Bildungsministerium werde die Aufsicht über ausländische Lehrkräfte an Nachhilfeeinrichtungen verschärfen, nachdem Anfang des Monats in Xuzhou in der Provinz Jiangsu mehrere ausländische Lehrkräfte wegen mutmaßlichen Drogenkonsums festgenommen worden waren, sagte ein hochrangiger Beamter.

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Lyu Yugang, ein Abteilungsleiter des Ministeriums, sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, Bildungseinrichtungen mit internationalen Lehrkräften müssten die einschlägigen Vorschriften für ausländische Beschäftigte in China einhalten.

Die beschäftigten Lehrkräfte müssten bei der Bildungsbehörde registriert werden; einzureichen seien unter anderem grundlegende persönliche Angaben, beruflicher Werdegang, Ausbildung, Lehrbefähigungen und weitere Qualifikationen, sagte Lyu.

Außerdem sollten die Einrichtungen Angaben zu allen chinesischen und ausländischen Lehrkräften veröffentlichen und Eltern sowie anderen Interessierten öffentlich zugänglich machen, sagte er.

"Wenn festgestellt wird, dass Lehrkräfte an den Bildungseinrichtungen gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen haben, werden sie unabhängig von ihrer Person nach dem Gesetz streng bestraft", sagte Lyu.

Chu Zhaohui, leitender Forscher am National Institute of Education Sciences, kritisierte die Praxis bei Bewerbungen ausländischer Personen auf Englischlehrstellen in Bildungsinstituten.

"Oft genügt es, einen Lebenslauf einzureichen; Hintergrundprüfungen, Referenzen oder Qualifikationsnachweise werden häufig nicht verlangt", sagte Chu.

Eltern und Lernende sähen fehlende Lehrqualifikationen bei ausländischen Lehrkräften eher nach, weil sie davon ausgingen, Muttersprachler könnten ihre Sprache fließend unterrichten, fügte er hinzu.

Das Ministerium nahm auf einer Pressekonferenz zu dem Thema Stellung. Fünf weitere Behörden veröffentlichten eine Richtlinie zur Regulierung von Online-Nachhilfeanbietern, weil viele stationäre Einrichtungen ihr Angebot rasch ins Internet verlagerten, um sich staatlicher Aufsicht zu entziehen.

Es ist die erste Richtlinie des Ministeriums, die sich speziell an Online-Nachhilfeanbieter richtet.

Nach der Richtlinie wird China sämtliche Online-Nachhilfeanbieter umfassend überprüfen. Im Rahmen der Aufsicht über die rasch wachsende Branche sollen die Einrichtungen, ihre Unterrichtsinhalte und die Qualifikationen ihrer Lehrkräfte bis Ende dieses Jahres erfasst werden.

Seit Anfang 2018 überprüft das Land stationäre Nachhilfeeinrichtungen, um die übermäßige Belastung von Grund- und Mittelschülern zu verringern. Nach Angaben des Ministeriums hatten bis zum 30. Dezember 269.911 Einrichtungen – 98,9 Prozent der 272.842 beanstandeten Anbieter – die verlangten Korrekturen abgeschlossen.

Lehrkräfte bei Online-Nachhilfeanbietern müssen nach der Richtlinie über eine Lehrbefähigung verfügen; die Anbieter dürfen keine Lehrkräfte öffentlicher Schulen beschäftigen. Sämtliche Online-Nachhilfestunden müssen vor 21 Uhr enden und dürfen jeweils höchstens 40 Minuten dauern. Für Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse dürfen keine Hausaufgaben verlangt werden.

Nach der Richtlinie dürfen Anbieter Gebühren für höchstens drei Monate beziehungsweise 60 Unterrichtseinheiten im Voraus verlangen.

Yu Shengquan, geschäftsführender Direktor des Advanced Innovation Center for Future Education der Beijing Normal University, bezeichnete die Richtlinie als ersten Schritt zur Regulierung der rasch wachsenden Online-Bildungseinrichtungen.

Einige Onlineanbieter betrieben prüfungsorientierten Unterricht, der die Arbeitsbelastung der Schülerinnen und Schüler erhöht habe, sagte Yu.

Die Kompetenz der Lehrkräfte an den Einrichtungen sei nicht immer gewährleistet. Manche Anbieter verlangten zudem hohe Vorauszahlungen für Kurse, die sich bei Streitigkeiten zwischen Eltern und Einrichtung nur schwer zurückfordern ließen, fügte er hinzu.

"Bei der Aufsicht über Online-Bildungseinrichtungen sollten wir Technologien wie Big Data und künstliche Intelligenz einsetzen, technische Standards für Onlineunterricht festlegen und unabhängige, transparente und verlässliche Bewertungssysteme für diese Einrichtungen schaffen", sagte Yu.