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3 AUSLÄNDISCHE PROSTITUIERTE von der Polizei in Guangdong festgenommen

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3 AUSLÄNDISCHE PROSTITUIERTE von der Polizei in Guangdong festgenommen

Das Amt für öffentliche Sicherheit der Provinz Guangdong gab auf einer Pressekonferenz am 6. November bekannt, die Polizei habe mehr als 3.030 Prostitutionsfälle abgeschlossen und über 7.770 Verdächtige festgenommen, darunter drei ausländische Prostituierte.

Offizieller WeChat-Account: ExpatRights

Ein Sprecher der Polizei von Guangdong erklärte, die Polizei in Foshan habe im Juli dieses Jahres einen grenzüberschreitenden Prostitutionsring zerschlagen. Bei dem Einsatz wurden mehr als 180 Verdächtige festgenommen.

Nach Angaben der Polizei von Foshan hatte der Prostitutionsring Kunden über soziale Medien wie WeChat-Gruppenchats angeworben.

Außerdem zerschlug die Polizei in Yangjiang im August dieses Jahres einen Prostitutionsring, nahm 110 Verdächtige fest und beschlagnahmte 5 Millionen RMB. Die Polizei teilte mit, die Verdächtigen hätten sexuelle Dienstleistungen über ein Technologieunternehmen angeboten.

Darüber hinaus klärte die Polizei von Guangdong von Januar bis Oktober dieses Jahres mehr als 5.660 Glücksspielfälle sowie 4.550 Fälle aus den Bereichen Lebensmittel, Arzneimittel und Umweltschutz auf.

Nach den einschlägigen chinesischen Gesetzen und Vorschriften drohen an Prostitution beteiligten Personen die folgenden Strafen:

1) Eine Person, die der Prostitution nachgeht oder Dienste einer Prostituierten in Anspruch nimmt, wird mindestens 10 und höchstens 15 Tage inhaftiert und kann zusätzlich mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Yuan belegt werden. Bei vergleichsweise geringfügigen Umständen beträgt die Haft höchstens 5 Tage oder die Geldbuße höchstens 500 Yuan.

2) Wer an einem öffentlichen Ort Kunden für Prostitution anwirbt, wird höchstens fünf Tage inhaftiert oder mit einer Geldbuße von höchstens 500 Yuan belegt.

3) Wer eine andere Person zur Prostitution verleitet, ihr dafür Unterkunft gewährt oder sie vermittelt, wird mindestens 10 und höchstens 15 Tage inhaftiert und kann zusätzlich mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Yuan belegt werden. Bei vergleichsweise geringfügigen Umständen beträgt die Haft höchstens fünf Tage oder die Geldbuße höchstens 500 Yuan.

ExpatRights.org
Quelle: Wang Yifan, GDToday