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"KEINE TOLERANZ für Rassismus gegenüber Ausländern", erklären chinesische Staatsmedien

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"Keine Toleranz für Rassismus gegenüber Ausländern"

Der folgende Artikel erschien bei China Daily, dem offiziellen englischsprachigen Staatsmedium.

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Die Debatte um das "Buddy-Programm" der Shandong-Universität für ausländische Studierende hat hässliche Züge angenommen.

Obwohl sich die Universität für die "negativen Auswirkungen" ihrer Wortwahl entschuldigt hat – im Bewerbungsformular für chinesische Studierende des Programms war etwa von "Freundschaften mit Ausländern des anderen Geschlechts" die Rede; solche Programme sollen Studierenden allgemein helfen, sich an einem ausländischen Campus an eine neue Umgebung anzupassen –, breitet sich im Internet weiterhin rassistische Hetze aus. Sie richtet sich nicht nur gegen die Universität, sondern gegen Ausländer insgesamt. Manche forderten die Behörden auf, unverzüglich die Einreise von "ausländischem Müll" zu verhindern.

Rassistische Tiraden gegen Ausländer sind nicht ungewöhnlich. Häufig wird ihnen vorgeworfen, Sex mit leichtgläubigen, unschuldigen jungen Chinesinnen zu haben, Drogen zu konsumieren und AIDS zu verbreiten.

Die üblichen rassistischen Stereotype. Negative Nachrichten über Ausländer – etwa der jüngste Fall, bei dem sieben ausländische Lehrer und neun ausländische Schüler einer Sprachschule in der Provinz Jiangsu im Zusammenhang mit Drogen festgenommen wurden – verstärken lediglich tief verwurzelte Vorurteile gegenüber Menschen, die manche in China als "ausländische Versager" bezeichnen.

Fairerweise ist anzumerken, dass China bei einem Anteil der Han-Chinesen von mehr als 90 Prozent an der Bevölkerung nie den extremen Rassismus gezeigt habe, der in manchen westlichen Ländern erkennbar sei.

Dennoch darf es keinerlei Toleranz gegenüber Rassismus und Diskriminierung in irgendeiner Form geben. Wann immer sie ihr hässliches Gesicht zeigen, muss ihnen entschieden entgegengetreten werden – besonders angesichts des zunehmenden Austauschs zwischen China und dem Rest der Welt.

Anstatt das Thema zu meiden, das in China lange tabu war, sollten wir rassistischen Beschimpfungen offen entgegentreten, Gerüchte über Ausländer mit Fakten widerlegen und nötigenfalls rechtliche Mittel einsetzen, um Hassrede und entsprechende Taten abzuschrecken. Von den mehr als 140 Millionen Ausländern, die im vergangenen Jahr nach China einreisten, beging nur ein verschwindend geringer Anteil Straftaten.

Deshalb vereinfacht die Einwanderungsbehörde des Landes die Verfahren, damit Ausländer leichter langfristige Visa und sogar dauerhafte Aufenthaltserlaubnisse erhalten und mehr ausländische Fachkräfte ins Land kommen.

Da sich China weiter öffnet und für Ausländer zu einem beliebteren Ziel wird, sollten alle Chinesen im Umgang mit Ausländern selbstbewusster auftreten: weder zu ihnen aufschauen noch auf sie herabsehen, sondern sie unabhängig von ihrer Herkunft als Gleichberechtigte behandeln.

Während zugleich die hitzige Debatte darüber anhält, dass die Shandong-Universität und andere chinesische Hochschulen ausländischen Studierenden Vergünstigungen einschließlich hoher Stipendien gewähren – was unter einheimischen Kommilitonen verständlicherweise Unmut ausgelöst hat –, müssen die Bildungsbehörden diese Praxis überzeugend begründen.