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Prostitution & Recht in China

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Prostitution und Recht in China

Nach dem Gesetz der Volksrepublik China über Verwaltungsstrafen für die öffentliche Sicherheit kann die Inanspruchnahme von Prostitution mit zehn bis 15 Tagen Haft und einer Geldbuße von 5.000 RMB geahndet werden.

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Während die Bezahlung sexueller Dienstleistungen bereits einen Verstoß darstellt, kann bezahlter Gruppensex den Straftatbestand der „Organisation gemeinschaftlicher sexueller Ausschweifungen“ (聚众淫乱罪, Jùzhòng yínluàn zuì) erfüllen. Das zusätzliche Vergnügen bringt ein zusätzliches Risiko mit sich: Nach chinesischem Recht kann Gruppensex mit mehr als zwei Beteiligten strafbar sein. Je nach Fall drohen fünf Tage Gewahrsam bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe.

Das sogenannte älteste Gewerbe der Welt ist illegal; dennoch floriert Prostitution in China wie in vielen anderen Ländern. Ausländische Männer in China sollten vorsichtig sein und sie meiden. Wer sie dennoch in Anspruch nimmt, muss wissen: Bei einer Festnahme drohen nicht nur Geldbuße und Haft. Auch ein Eintrag im nationalen Sicherheitssystem kann die spätere Erteilung eines chinesischen Visums beeinträchtigen.

So vermeiden Sie unerwünschte Angebote:
1. Bars und Clubs
In manchen Clubs in China scheint ein Großteil der anwesenden Frauen dort zu „arbeiten“. Männer werden jedoch nicht nur von Frauen angesprochen, sondern auch von Männern, die die Arbeit der Frauen organisieren.

2.Hotels
Sexarbeiterinnen halten sich mitunter in Hotelbars und Lounges auf. In internationalen Hotels erfolgt die Kontaktaufnahme wahrscheinlich eher diskret, weil diese Häuser sich bemühen, solche Angebote fernzuhalten. In nicht internationalen Hotels, besonders in kleineren Städten, ist Prostitution manchmal direkt in den Hotelbetrieb eingebunden. Es kann vorkommen, dass Frauen an die Türen von Geschäftsreisenden klopfen, Massagen anbieten oder Vorwände benutzen wie: „Ich habe Durst, darf ich auf ein Glas Wasser hereinkommen?“ Meist genügt ein schlichtes „Nein, danke“ oder „Tut mir leid, Sie können nicht hereinkommen“. Wird die Situation bedrohlich, wenden Sie sich an die Hotelleitung oder die Polizei.

3. Massage- und „Schönheits“-Salons
Massage- oder Schönheitssalons, die mehr als Massagen oder Haarschnitte anbieten, beschäftigen häufig viele junge Frauen, deren Kleidung für diese regulären Leistungen untypisch ist. Wenn Sie versehentlich in eine unerwünschte Situation geraten, können Sie das angebotene Extra gewöhnlich einfach ablehnen und gehen.

4. Karaokebars & Unterhaltungsklubs
Viele Geschäftsleute werden von ihren chinesischen Gastgebern unterhalten. Nach einem feuchtfröhlichen Bankett geht es häufig in eine Karaokebar oder einen Club, wo „Hostessen“ die männlichen Gäste unterhalten. Die Gäste kaufen den Frauen Getränke; diese singen oder unterhalten sich freundlich mit den Männern. Oft können sie dafür bezahlt werden, Männer auf deren Hotelzimmer zu begleiten. Wenn Sie in einem solchen Club landen, ist der bloße Aufenthalt dort nicht das Problem. Sagen Sie aber klar, dass Sie die Nacht allein verbringen möchten. Das gilt nicht als unhöflich.

Was tun, wenn Sie sich unwohl oder bedroht fühlen?
Wenn Sie in eine Situation geraten, in der Sie nicht sein möchten, haben Sie jedes Recht, sie zu verlassen. Mir wurde häufig von Geschäftsreisenden berichtet, die eine reguläre Massage wollten und dort sexuelle Angebote erhielten. Selbst eine Freundin wurde bei einer Massage gefragt, ob sie mehr als nur eine Rückenmassage wünsche. In solchen Fällen ist ein entschiedenes „Nein“ am besten. Bezahlen Sie die tatsächlich erbrachte Leistung und verlassen Sie das Haus.