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⚠️ Wie chinesische Fabriken Ausländer betrügen ⚠️

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Ausländer zu betrügen ist viel einfacher, als Chinesen zu betrügen.

Die Botschaften unserer Länder haben in solchen Fällen nur begrenzte Möglichkeiten, und die chinesische Polizei neigt dazu, Betrug an ausländischen Käufern zu übersehen, solange daraus keine schweren Straftaten entstehen. Ein Fabrikbetreiber, der einen Betrug plant, sucht wahrscheinlich nach Opfern, bei denen die geringsten Konsequenzen drohen. In diesem Szenario sind das Ausländer.

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BETRUG 1
Ein sehr hoher Rabatt wird angeboten, zugleich aber eine höhere Anzahlung verlangt.

Seien Sie vorsichtig, wenn eine Fabrik ihre Produkte mit einem sehr hohen Rabatt anbietet. Besonders verdächtig ist es, wenn dafür eine höhere Anzahlung verlangt wird.

Eine übliche Anzahlung bei chinesischen Fabriken beträgt etwa 30 Prozent des gesamten Auftragswerts. Verlangt eine Fabrik bis zu 50 Prozent, könnte es sich um Betrug handeln. In diesem Fall würde sie nach Erhalt der Anzahlung schließen und verschwinden.

BETRUG 2
Nach vollständiger Zahlung werden nicht vertragsgemäße Produkte versandt.

Die Fabrik bietet Ihnen einen Rabatt an, wenn Sie vor dem Versand vollständig zahlen. Nach der Zahlung verschickt sie statt vertragsgemäßer Produkte mangelhafte Ware oder sogar Ausschussmaterial.

Um sich in diesem Fall zu schützen, sollten Sie vor der Zahlung eine professionelle unabhängige Inspektion beauftragen, die die Waren prüft und bestätigt, dass sie Ihren Anforderungen entsprechen.

BETRUG 3
Der Fabrikbetreiber verkauft Ihnen seinen gesamten Betrieb.

Sie könnten Opfer dieses Szenarios werden, wenn Sie zu den größten ausländischen Kunden der Fabrik gehören. Bietet der Betreiber Ihnen den ganzen Betrieb zu einem unrealistisch niedrigen Preis an und drängt auf einen sehr schnellen Abschluss, könnte es sich um eine Falle handeln. Sobald das Geschäft – meist per Überweisung – abgeschlossen ist, verschwindet der Betreiber.

Wenn Sie die Anlage anschließend besichtigen, um ihren Zustand zu prüfen, kann Sie eine äußerst unangenehme Situation erwarten, darunter folgende Möglichkeiten:

1. Die Fabrik gehörte ihnen überhaupt nicht, sondern war lediglich gemietet.

2. Der frühere Betreiber räumte sämtliche Materialien und Maschinen aus dem Gebäude.

3. Der Vermieter und die Arbeiter verlangen die Nachzahlung von Mieten und Löhnen, die ihnen der frühere Betreiber schuldete.

Denken Sie daran: Ist ein Angebot offensichtlich zu gut, um wahr zu sein, vertrauen Sie Ihrem Gefühl – es könnte eine Falle sein. Seriöse Geschäfte gibt es durchaus, doch bei übermäßig verlockenden Angeboten ist Vorsicht geboten.