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CHINA: Online einkaufen, ohne Mandarin zu sprechen

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Baopals – http://www.baopals.com

Websites wie Tmall und Taobao sind Anlaufstellen für chinesische Käufer, die bei allem von Kleidung über Haushaltswaren bis Elektronik nach Schnäppchen suchen. Ausländer hatten wegen der Sprachbarriere jedoch Schwierigkeiten beim Bestellen. Zwei Jahre zuvor erkannten drei innovative, technikaffine Expats mit ähnlichen Problemen, dass sich diese Frustration in eine starke Geschäftsidee verwandeln ließ – und Baopals entstand.

Seit ihrem Start als große Verkaufsplattform hat die Website mehr als zwei Millionen Produkte im Gesamtwert von über 14 Millionen US-Dollar verkauft. Baopals-Mitgründer Jay Thornhill sagte den Medien, China sei beim Online-Einkauf wahrscheinlich der beste Ort der Welt. Die Website bietet alles von Uhren und Kleidung bis zu Elektronik und Haushaltswaren; eine ganze Wohnung lässt sich allein durch Anmelden, Stöbern und Kaufen einrichten. Das ist äußerst bequem, und die Preise liegen im Wettbewerb mit anderen chinesischen Websites auf Schnäppchenniveau. Baopals ist außerdem eine Lebensader für lokale Unternehmen, die unter US-Beschränkungen für chinesische Waren leiden, weil die betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen dort einen wichtigen heimischen Absatzmarkt finden.

Offizieller WeChat-Account: ExpatRights
ExpatRights.org

Für eine Verkaufsplattform, die zunächst auf in China lebende und arbeitende Expats ausgerichtet war, hat sie sich als wichtig für chinesische Händler erwiesen, die den noch relativ jungen Expat-Markt erschließen wollen. Mitgründer Charles Erikson findet, dass die drei Freunde hervorragende Arbeit geleistet haben, und möchte nun hochwertigere chinesische Produkte zu erschwinglichen Preisen anbieten. Der Plan für 2019 war die globale Expansion: internationale Kunden gewinnen, weltweit liefern und die Plattform damit einer praktisch unbegrenzten Zahl interessierter Käufer öffnen.