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Japan will 800.000 indische IT-Fachkräfte einstellen

Japan will 800.000 indische IT-Fachkräfte einstellen

Japan will 800.000 indische IT-Fachkräfte einstellen

Der Bedarf an IT-Fachkräften in Japan dürfte bis 2030 auf 800.000 steigen, sagte Shigeki Maeda, Executive Vice President der Japan External Trade Organisation.

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Japan will 800.000 indische IT-Fachkräfte einstellen

Japan werde 200.000 Fachkräfte für Informationstechnologie (IT) aus Indien einstellen, um seine schnell wachsende IT-Infrastruktur zu unterstützen, sagte Shigeki Maeda, Executive Vice President der staatlichen Japan External Trade Organisation (JETRO), laut Economic Times am 8. März.

Die IT-Fachkräfte sollen Green Cards erhalten, damit sie sich dauerhaft in Japan niederlassen können. Das Land war bislang zurückhaltend bei der Öffnung für Einwanderer. Angesichts der alternden Bevölkerung und der niedrigen Geburtenrate sei es jedoch nur eine Frage der Zeit gewesen, bis es seine Türen für Menschen anderer Staatsangehörigkeiten öffne.

„Derzeit gibt es im Land rund 920.000 IT-Fachkräfte, und es besteht ein unmittelbarer Bedarf an mehr als 200.000 IT-Fachkräften aus Indien. Bis 2030 dürfte dieser Bedarf auf 800.000 Fachkräfte steigen“, sagte Maeda in seiner Grundsatzrede auf dem India-Japan Business Partnership Seminar, das gemeinsam von der Bangalore Chamber of Industry and Commerce und JETRO veranstaltet wurde.

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Viele japanische Unternehmen sähen Grenzen bei herkömmlicher „interner Innovation“. Deshalb sei Indien der ideale Partner auf dem Weg zu „modernsten IT-Technologiefähigkeiten“, sagte er.

„Indien kann diese Lücke schließen. Wenn ein Unternehmen in Japan kurzfristig beispielsweise 5.000 Ingenieure benötigt, kann ihm nur Indien helfen. Alle Branchen spüren den Engpass, da sie miteinander verknüpft sind – ob Gesundheitswesen, Landwirtschaft, Forschung und Entwicklung, Dienstleistungen oder Finanzen“, fügte Maeda hinzu.

Die japanische Regierung werde hochqualifizierten Fachkräften Green Cards erteilen, mit denen sie bereits nach einem Jahr den dauerhaften Aufenthaltsstatus erhalten könnten. Dies wäre weltweit die erste Regelung dieser Art, da sie den schnellsten Zugang zum dauerhaften Aufenthalt ermögliche.

Die Beziehungen zwischen Indien und Japan sind durch die Vertiefung der Sicherheits-, See- und Handelsbeziehungen enger geworden. Indien und Japan gehören gemeinsam mit Australien und den Vereinigten Staaten einem quadrilateralen Sicherheitsrahmen an. Japan und Indien planen außerdem elf Wirtschaftszonen in Indien. Als Standorte für Industriestädte wurden unter anderem Tumkur (Karnataka), Ghilot (Rajasthan), Mandal (Gujarat), Supa (Maharashtra), Ponneri (Tamil Nadu), Neemrana (Rajasthan), Jhajjar (Haryana) und die Integrated Industrial Township in Greater Noida (Uttar Pradesh/NCR) ausgewählt.

Japan hat zudem mit Wirkung zum 1. Januar 2018 die Visabestimmungen für indische Reisende gelockert. Für Visa zur mehrfachen Einreise müssen indische Antragsteller derzeit weder eine Beschäftigungsbescheinigung noch Begründungsschreiben einreichen.

Derzeit sind 1.369 japanische Unternehmen in Indien tätig, während nur 71 indische Unternehmen in Japan arbeiten. Im Jahr 2016 waren dort laut The Hindu lediglich 266 hochqualifizierte indische Fachkräfte aus dem Ausland beschäftigt. Wegen der Einschränkungen beim H-1B-Visum in den Vereinigten Staaten dürften sich jedoch mehr Fachkräfte um Stellen in anderen Ländern bemühen.

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Zuerst im offiziellen WeChat-Account ExpatRights veröffentlicht