Ein frisch verheiratetes Paar hat kürzlich in ganz China für Aufsehen gesorgt. Lernen Sie Emilie aus Frankreich und Xie Donglin aus Suzhou in China kennen.

Emilie kam drei Jahre zuvor als Austauschstudentin nach China, um an der Fudan-Universität zu studieren. Neben Chinesisch spricht sie sechs weitere Sprachen fließend. Im März 2015 begann sie ein Praktikum in einem Hotel in Suzhou. Zur selben Zeit arbeitete Xie als Golftrainer im Golfclub direkt unterhalb des Hotels. Schon bei ihrer ersten Begegnung bat Emilie um Xies Kontaktdaten. Die beiden wurden ein Paar, nachdem Emilie das Eis gebrochen und Xie gesagt hatte, dass sie ihn möge. „Mein Praktikum dauert nur drei Monate, deshalb konnte ich nicht länger warten, es ihm zu sagen. Hätte er nicht genauso empfunden, wäre ich nach Frankreich zurückgekehrt und wahrscheinlich nie wieder nach China gekommen“, erklärte Emilie.
Xie und Emilie ließen ihre Ehe am 4. Januar 2016 eintragen und feierten am 9. April Hochzeit. Emilie sagt, sie brauche weder eine Wohnung noch ein Auto, um Xie zu heiraten, solange die beiden einander liebten. Ihr einziger Wunsch war, nach der Hochzeit eine Katze zu haben.
Nun leben die drei glücklich zusammen in Suzhou und warten darauf, in eine neue Wohnung einzuziehen.

Julie und Liu Shiliang. Die beiden verliebten sich neun Jahre zuvor in Hefei in der Provinz Anhui, als Julie in Harvard studierte und Liu als Wachmann bei der Post arbeitete. [Foto/VCG]

Wen kümmert es, ob sie „etwas Bräune braucht“? Verdammt, sie sieht doch ganz gut aus – mit ihr würde ich schlafen. Sie haben beide Glück, und das sei ihnen gegönnt!
Und übrigens: Vielleicht ist es sogar besser, wenn sie nicht braun wird. Rothaarige mit ihrer schönen hellen Haut altern in der Sonne womöglich schneller.
Ja, eine Harvard-Studentin ist ehrlich gesagt insgesamt ein großartiger Fang – besonders wenn der Mann selbst ein ganz gewöhnlicher Mensch wie wir übrigen ist, hahaha.
Und das Gesicht ist auch nicht so wahnsinnig wichtig, solange es nicht entstellt ist oder so.
Bonus:
Fei Xiaomin, ein junger Mann aus Nordostchina, verliebte sich in seine Mitschülerin Huang Xiaomao, eine Amerikanerin aus Philadelphia, die seine Gefühle erwiderte. [Foto/VCG]

Am 8. August 2015 heirateten sie im Kreis ihrer Gratulanten. Xiaomao kümmert sich liebevoll um Xiaomin und behandelt ihre Schwiegereltern wie ihre eigenen Eltern.

Nachdem Mei Aisi die Hochschulaufnahmeprüfung nicht bestanden hatte, ging er vor zwölf Jahren zum Studium in die Ukraine. Dort baute sich der junge Mann aus Chengde in der Provinz Hebei eine Existenz auf, heiratete eine ukrainische Oberschülerin und kaufte für ihr Haus ein 3.000 Quadratmeter großes Grundstück.

Mei sagte, eine ausländische Ehefrau zu finden sei leichter, weil man dafür weder berühmt noch vermögend sein müsse. Mit einer erfolgreichen Karriere und einer schönen Frau sei er ein großer Gewinner im Leben.

Dies ist ein Hochzeitsstudiofoto eines besonderen Paares. Der Bräutigam Ping stammt aus Zhoushan in der Provinz Zhejiang, die Braut Shasha ist Afrikanerin. Ping verliebte sich 2005 in Äthiopien auf den ersten Blick in die Schwarze junge Frau. [Foto/VCG]

Ping verließ Äthiopien 2009 aus Sorge, seine Beziehung zu Shasha könne dadurch enden. Zu seiner Überraschung folgte Shasha ihm einige Monate später nach China.

Die Amerikanerin Roland ist mit Zhang Hui verheiratet, einem Chinesen aus einem kleinen Dorf im Kreis Boji der Stadt Shengzhou in der Provinz Zhejiang. „Ich liebe Chinas Landschaft, aber meinen chinesischen Traummann liebe ich noch mehr“, sagte Roland. Auf dem Heimweg wird das Paar häufig von einer Gruppe „kleiner Leibwächter“ begleitet.
Für die junge Frau aus einer amerikanischen Großstadt ist das Landleben neu. Während sie mit Zhang Hui in dessen Heimatort lebt, lernt Roland die Tätigkeiten der Dorfbewohner kennen, darunter Handarbeiten. So gewinnt sie die Zuneigung der Älteren.

Wen Bing ging 2007 zum Arbeiten in die japanische Präfektur Aichi. Dort lernte er Kanako Sugiyama kennen, die ehrenamtlich in einem Japanischkurs tätig war. Kanakos Vater ist Bürgermeister und ihre Mutter Universitätsdozentin, während Wen Bing aus einer einfachen Familie stammt und nur einen Oberschulabschluss besitzt. Trotz der unterschiedlichen familiären und schulischen Hintergründe heirateten sie und gründeten eine „internationale Familie“.

Nach der Heirat wurde Wen Bing Geschäftsmann, während Kanako jungen Menschen, die in Japan arbeiten möchten, Japanisch beibringt. Ihr sechsjähriger Sohn Wen Hongyang beherrscht zwei Sprachen: Mit seinem Vater spricht er Chinesisch, mit seiner Mutter Japanisch.

Xu Shuai stammt aus dem Dorf Dongwangsong im Bezirk Fangzi der Stadt Weifang in der Provinz Shandong. Als er im März 2009 in Russland arbeitete, verliebte er sich in die Britin Joanne. Im Dezember 2009 folgte Joanne Xu nach China. Am 27. Januar 2010 heirateten sie.

Seit ihrer Heirat unterrichtet Joanne Englisch im Kindergarten des Dorfes Dongwangsong. Sie ist die Lieblingslehrerin der Kinder.



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